Was ist Neu | Aktuelles | Sitemap | Impressum | Kontakt

Schießordnung der Schießsportgemeinschaft Bürgerschützen Montjoie 1361 e.V.



Schießordnung

der Schießsportgemeinschaft

der Bürgerschützen Montjoie 1361 e.V.

Überarbeitete Fassung vom 12.10.2013

Auszug aus der Sportordnung des DSB sowie Ergänzungen der Schießsportgemeinschaft der Bürgerschützen Montjoie 1361 e.V.

I. Schießordnung

1. Die verantwortliche Aufsicht trägt die Verantwortung auf dem Schießstand und gibt für das Schießen die erforderlichen Anweisungen. Besonders hat sie darauf zu achten, dass die Sicherheitsbestimmungen eingehalten werden.

2. Der Name der verantwortlichen Aufsicht, die Schießordnung und eine Übersicht der zugelassenen Waffen- und Munitionsarten sind im Schießheim an gut sichtbarer Stelle anzuschlagen.

3. Jeder Schütze, der an einem Schießen teilnimmt, erkennt durch seine Teilnahme die Be-stimmungen für das sportliche Schießen, die Schießstandordnung und die Ausschreibung an.

4. Jeder Schütze kann nur für sich und auf seinen Namen schießen.

5. Zielübungen dürfen nur im Schützenstand mit zum Kugelfang gerichtetem Lauf gemacht werden.

6. Bei abgestellten Waffen sind die Verschlüsse offen zu halten.

7. Im Schützenstand darf nur geschossen werden, wenn die verantwortliche Aufsicht oder ihr Stellvertreter (Starter) dies ausdrücklich gestattet.

8. Den Anweisungen der verantwortlichen Aufsicht oder ihres Stellvertreters ist unbedingt Folge zu leisten.

9. Schützen, die den Anweisungen nicht nachkommen, sind sofort vom Schießen auszu-schließen und vom Stand zu verweisen.

10. Vom Schießen können auch Schützen ausgeschlossen werden,

a) die durch leichtsinniges Hantieren mit der Waffe andere gefährden,
b) die eine geladene Waffe aus der Hand legen,
c) die durch lautes Rufen oder undiszipliniertes Verhalten andere Schützen stören,
d) die versuchen, ihr Ergebnis zu fälschen oder zu verfälschen,
e) die unerlaubte Hilfsmittel verwenden,
f) die sich unerlaubter Anschläge bedienen.

11. Das Resultat eines vom Schießen ausgeschlossenen Schützen ist zu streichen.

12. Eingezahlte Startgelder und Standgebühren verfallen.

13. Ist der ausgeschlossene Schütze in einer Mannschaft gemeldet, so wird sein Ergebnis auch in der Mannschaftswertung gestrichen.

14. Wird ein Schuss nach Ablauf der festgesetzten Schusszeit abgegeben, so wird der beste Schuss auf der letzten Scheibe abgezogen.

15. Erst nach Schießerlaubnis durch die verantwortliche Aufsicht darf die Waffe geladen werden.

16. Bei Waffenstörungen oder Unterbrechung des Schießens aus einem sonstigen Grund ist der Verschluss der Waffe sofort zu öffnen, die Waffe zu entladen und die verantwortliche Aufsicht zu verständigen.

17. Das Schießen darf erst wieder fortgesetzt werden, wenn die verantwortliche Aufsicht dies ausdrücklich bekannt gibt.

18. Zeitverlust der durch Einstellen des Schießens entsteht, muss nachgegeben werden.

19. Jedes Geschoss, das mit oder ohne Absicht den Lauf verlässt, zählt.

20. Bleibt ein Geschoss im Lauf stecken, so zählt der Schuss nicht.

21. Waffenfehler oder fehlerhafte Munition gehen zu Lasten des Schützen.

22. Das Berühren der Schusslöcher mit dem Finger oder mit Gegenständen (Bleistift, Schusslochprüfer o.ä.) ist strengstens untersagt.

23. Beim Schießen kann der Schütze eine Hilfskraft hinzuziehen, zum Scheibenwechsel und Herrichten der Pritsche, sofern die verantwortliche Aufsicht nicht anders bestimmt.

24. a) Die Altersgrenze für das sportliche Schießen mit Druckluft-, Federdruck- und ähnlichen Schusswaffen, deren Geschossen eine Bewegungsenergie von weniger als 7,5 vermittelt wird, liegt bei 12 Jahren. Ab 14. Lebensjahr darf auch mit "scharfen" Schusswaffen geschossen werden.

24. b) Bei Kindern im Alter zwischen 12 und 14 Jahren sowie bei Jugendlichen zwischen 14 und 16 Jahren, wenn diese mit "scharfen" Schusswaffen schießen, ist die Verpflichtung gesetzlich verankert, die Obhut einer zur Kinder- und Jugendarbeit geeigneten Aufsichtsperson sicherzustellen.

24. c) Jugendliche zwischen dem 14. und 18. Lebensjahr, die mit "scharfen" Schusswaffen schießen, benötigen dafür eine schriftliche Einverständniserklärung eines der Erziehungsberechtigten. Diese ist bei Anwesenheit eines der Erziehungsberechtigten beim Schießen nicht erforderlich.

25. Beschossene Wettkampfscheiben sind nach Entnahme aus dem Rahmen auf den Bauch zu legen und dürfen von dem Schützen nicht mehr berührt werden.

26. Um eine Beeinflussung bei der Auswertung zu vermeiden, ist dem Schützen das Betreten des Auswertungsbereiches verboten.

27. Alle Schützen sind verpflichtet, beobachtete Unregelmäßigkeiten sofort der verantwortlichen Aufsicht zu melden.

28. Die verantwortliche Aufsicht ist verpflichtet, die Waffen zu überprüfen.

29. Werden bei geprüften und zugelassenen Waffen Veränderungen vorgenommen, die nach den Bestimmungen nicht zugelassen sind, ist der Schütze vom Schießen sofort auszuschließen.

30. Verlässt der Schütze während des Schießens den Schützenstand, so hat er die beschossenen und unbeschossenen Schießscheiben im Schützenstand zu lassen.

31. Werden bei einem Wettkampf mehrere Scheiben benötigt, so hat der Schütze vor dem Start zu prüfen, ob seine Scheiben vollzählig sind. Ebenso hat er zu prüfen, ob alle Scheiben gekennzeichnet oder nummeriert sind. Fehlende und nicht gekennzeichnete oder nicht nummerierte Scheiben müssen sofort bei der verantwortlichen Aufsicht oder dem Schießlei-ter reklamiert werden.

32. Der Schießleiter und die verantwortliche Aufsicht sind berechtigt und verpflichtet, Verstöße gegen die "Bestimmungen über das sportliche Schießen" (10. a - f) sofort zu ahnden und den betreffenden Schützen vom weiteren Schießen auszuschließen.

33. Um einen reibungslosen Ablauf des Schießens zu gewährleisten, sollte jeder Schütze versuchen, seinen Meisterschaftsdurchgang in 20 Minuten zu absolvieren. Ferner sollte man beim Scheibenwechsel warten, bis alle Schützen ihre Scheiben wechseln (alle 5 Schuss).

II. Gewehr

1. Das Gewehr muss in Maß und Gewicht den Bestimmungen des DSB entsprechen. Ein Stecher sowie eine Handstütze sind nicht erlaubt. Hakenkappe und Lochschaft sind lediglich beim KK-Liegendkampf analog der Sportordnung des DSB erlaubt.

2. Gestattet sind alle serienmäßig gefertigten Waffen (Kleinkaliberbüchsen Kaliber 5,6 mm (.22lr)).

3. Das erlaubte Gewicht der Waffen einschließlich Visiereinrichtung beträgt beim KK-Standardgewehr bis 6,5 kg; beim KK-Liegendkampf ist analog der Sportordnung des DSB ein Gewicht von 8,5 kg erlaubt.

III. Visierung

1. Ein optisches Hilfsmittel am Gewehr ist gestattet (Adlerauge). Die Vergrößerung darf maximal 1,5fach sein.

2. Die optischen Gläser dürfen entweder im Diopter oder im Korntunnel angebracht werden.

3. Die Verwendung von Irisblende, Farbfilter, Polarisationsfilter und Gegenlichtblende ist erlaubt.

4. Die Verwendung von Schießbrillen ist erlaubt.

5. Die Verwendung von Libellen oder sonstigen Hilfsmitteln, die das Schießen erleichtern, ist nicht gestattet. Lediglich beim KK-Liegendkampf ist eine Wasserwaage analog der Sportordnung des DSB gestattet.

IV. Anschläge

1. In der Disziplin "Liegend-Freihand" darf ab Vollendung des 60. Lebensjahres (Seniorenklasse) anstelle mit dem Schießriemen auf einem Sandsack aufgelegt geschossen werden.

2. In der Disziplin "Liegend-Freihand" mit Schießriemen müssen Ober- und Unterarm sichtbar frei sein.

3. Als Unterlage auf der Pritsche ist nur die vorhandene Unterlage erlaubt.

4. Ein Doppelschlagen der Unterlage oder eine weitere Polsterung unter dem Ellbogen ist nicht gestattet.

5. Die Verwendung von Ellbogenschützern in Verbindung mit einer Schießjacke ist nicht gestattet.

V. Scheiben

1. Es wird auf Schießscheiben entsprechend der Vorschrift des DSB geschossen.

VI. Meisterschaft

1. Die Meisterschaft kann grundsätzlich nur an Meisterschaftssonntagen geschossen werden. Sollte ein Schütze aus wichtigen Termingründen einen Meisterschaftssonntag nicht wahrnehmen können, hat er die Möglichkeit, an einem Trainingssonntag diesen Durchgang nachzuschießen.

2. Die Meisterschaft beginnt um 10.00 Uhr. Vor der Meisterschaft sind maximal 5 Schuss Probe auf einem freien Stand erlaubt. Nach 10.00 Uhr ist ein Probeschießen bedingt mög-lich. Anmeldeschluss ist um 11.00 Uhr. Meldet sich ein Schütze nach 11.00 Uhr, entscheidet der Schießleiter (oder in Stellvertretung:) die verantwortliche Aufsicht, ob er noch an der Meisterschaft teilnehmen darf. Änderungen sind nach Absprache mit dem Schießleiter oder in Stellvertretung der verantwortlichen Aufsicht möglich.

3. Vor der Anmeldung hat der Schütze sein Namensschild auf die Standnummer zu hängen, auf der er die Meisterschaft schießen will. Die sich somit ergebende Reihenfolge ist einzuhalten. Wenn ein Schütze mit der Meisterschaft fertig ist, so hat er sein Namensschild zu entfernen. Diese Reihenfolge kann von Fall zu Fall nach Absprache mit den zuerst gemeldeten Schützen geändert werden.

4. In jedem Schießjahr sind mindestens 10 geschossene Meisterschaftsdurchgänge nötig, um in die Wertung zu gelangen. Die gesamten Durchgänge werden am Anfang eines neuen Schießjahres bekannt gegeben. Die 10 besten Durchgänge werden gewertet. Sollte ein Schütze die erforderlichen 10 Meisterschaftsdurchgänge durch nachweisbare Krankheit (Krankenhausaufenthalte etc.) nicht schaffen, so kann er diese an Trainingssonntagen nachschießen. Die Auswahl der möglichen Meisterschaftssonntage richtet sich nach dem Beginn der Sommerferien.

5. Nach dem Probeschießen muss der Schütze den Stand verlassen und sich bei dem Schießleiter bzw. der verantwortlichen Aufsicht die ausgefüllten Schießscheiben für die Meisterschaft holen. Erst jetzt kann er die Meisterschaft schießen.

6. Kein Schütze darf seine eigenen Scheiben auswerten. Nach Entnahme aus dem Scheibenhalter muss er diese unverzüglich der verantwortlichen Aufsicht übergeben. Die Scheiben werden vom Schießleiter oder stellvertretend der verantwortlichen Aufsicht ausgewertet. Bei Unstimmigkeiten werden 2 erwachsene Mitglieder der Schießsportgemeinschaft hinzugezogen. Bei Uneinigkeit entscheidet der Schießleiter. Sind 6 Schuss auf einer Scheibe, so ist die höchste Ringzahl abzuziehen.

7. Es werden je 2 Scheiben á 5 Schuss "stehend-aufgelegt" und je 2 Scheiben "liegend-Freihand" beschossen. Pro Disziplin stehen 2 Probeschüsse zur Verfügung. Es darf jeder Schuss kontrolliert werden. Bei Unstimmigkeiten während des Schießens ist sofort der Schießleiter oder stellvertretend die verantwortliche Aufsicht zu rufen.

8. Es ist pro Meisterschaftssonntag nur ein Meisterschaftsdurchgang möglich.

9. Die Munition stellt der Schütze selbst.

10. Die Meisterschaft ist in Schießklassen eingeteilt. Folgende Ringzahlen entscheiden für die Zuteilung des Schützen in seine jeweilige Schießklasse:
Wertung: 0000 - 1729 = Gruppe B
1730 - 1829 = Gruppe A
1830 - 2000 = Gruppe S
Das heißt, sollte ein "B"-Schütze am Ende vom Schießjahr 1729 Ringe erreichen, schießt er im nächsten Schießjahr wiederum in Klasse "B". Sollte er 1730 oder mehr Ringe erreichen, schießt er in Klasse "A".

11. Ab dem 60. Lebensjahr kann ein Schütze unter leichteren Bedingungen schießen, z.B. liegend mit Sandsack.

VII. Liegendkampf KK 3 x 20 / Meisterschaft RSB

1. Ab dem Schießjahr 2012/13 wird der KK-Liegendkampf analog den Sportbestimmungen des DSB eingeführt.

2. Der KK-Liegendkampf wird an einem Trainings-/ RSB-Disziplin-Sonntag durchgeführt. Er kann auch an einem Meisterschaftssonntag durchgeführt werden, allerdings hat die her-kömmliche Meisterschaft dann immer Vorrang.

3. Der KK-Liegendkampf umfasst nur einen Durchgang mit einem Ergebnis.

4. Analog den Vorgaben des DSB müssen 60 Schuss in 90 Minuten „liegend-Freihand“ abgegeben werden. Probeschüsse sind erlaubt, müssen aber innerhalb der vorgegebenen Zeit von 90 Minuten geschossen werden. Es werden jeweils 5 Schuss auf eine Scheibe abgege-ben.

5. Die Scheiben müssen zuvor durch den Schießleiter oder stellvertretend die verantwortli-che Aufsicht ausgefüllt worden sein. Hierbei müssen deutlich die Probe- von den Meisterschafts- und damit Wertungsscheiben unterscheidbar sein (z.B. durch Kennzeichnung mit einem „P“ oder einer Nummerierung der Meisterschaftsscheiben).

6. Der Schütze darf sich von der verantwortlichen Aufsicht beim Wechseln der Scheiben helfen lassen. Er darf weiterhin während des Durchgangs seinen Stand verlassen, muss aber im Schießraum verbleiben.

7. Kein Schütze darf seine eigenen Scheiben auswerten. Nach Entnahme aus dem Scheiben-halter muss er diese unverzüglich der verantwortlichen Aufsicht übergeben. Die Scheiben werden vom Schießleiter oder stellvertretend der verantwortlichen Aufsicht ausgewertet. Bei Unstimmigkeiten werden 2 erwachsene Mitglieder der Schießsportgemeinschaft hinzugezogen. Bei Uneinigkeit entscheidet der Schießleiter. Sind 6 Schuss auf einer Scheibe, so ist die höchste Ringzahl abzuziehen.

8. Die Munition stellt der Schütze selbst.

9. Ab dem 60. Lebensjahr kann ein Schütze unter leichteren Bedingungen schießen, z.B. liegend mit Sandsack.

VIII. Dreistellungskampf (I)

1. Ab dem Schießjahr 1990/91 wird wieder ein Dreistellungskampf eingeführt.

2. An 4 Trainingssonntagen kann dieser geschossen werden. Sollte ein Schütze aus wichtigen Termingründen einen Termin nicht wahrnehmen können, hat er die Möglichkeit, an einem Trainingssonntag diesen Durchgang nachzuschießen. Von diesen 4 Terminen müssen 3 ge-nutzt werden, um in die Wertung zu gelangen (1 Streichergebnis ist möglich). Diese 3 Durchgänge werden für die Wandertafel 1 gewertet. Sollten 2 oder mehr Schützen am Ende auf den 1. Platz kommen, so muss ein Stechen entscheiden.

3. Es muss eine Scheibe á 5 Schuss "liegend-Freihand", eine Scheibe á 5 Schuss "kniend-Freihand" und eine Scheibe á 5 Schuss "stehend-Freihand" beschossen werden. Die Scheiben müssen zuvor durch den Schießleiter oder stellvertretend die verantwortliche Aufsicht ausgefüllt worden sein.

3. a) Ab dem 60. Lebensjahr kann ein Schütze unter leichteren Bedingungen schießen, z.B. liegend aufgelegt auf einem Sandsack.

4. Kein Schütze darf seine eigenen Scheiben auswerten. Nach Entnahme aus dem Scheibenhalter muss er diese unverzüglich dem Schießleiter oder stellvertretend der verantwortlichen Aufsicht übergeben. Die Scheiben werden von diesen ausgewertet. Bei Unstimmigkeiten werden 2 erwachsene Mitglieder der Schießsportgemeinschaft hinzugezogen. Bei Uneinigkeit entscheidet der Schießleiter. Sind 6 Schuss auf einer Scheibe, so ist die höchste Ring-zahl abzuziehen.

5. Es ist kein Probeschuss erlaubt.

6. Eine Kontrolle der Schüsse ist erlaubt.

7. Es ist an einem Sonntag nur ein Durchgang möglich.

8. Die Munition stellt der Schütze selbst.

9. Es kann im laufenden Schießjahr entweder auf die Wandertafel I oder auf die Wandertafel II geschossen werden. Beides ist nicht erlaubt.

IX. Dreistellungskampf (II)

1. Ab dem Schießjahr 1995/96 wird ein zweiter Dreistellungskampf eingeführt.

2. An 4 Trainingssonntagen kann dieser geschossen werden. Sollte ein Schütze aus wichtigen Termingründen einen Termin nicht wahrnehmen können, hat er die Möglichkeit, an einem Trainingssonntag diesen Durchgang nachzuschießen. Von diesen 4 Terminen müssen 3 genutzt werden, um in die Wertung zu gelangen (1 Streichergebnis ist möglich). Diese 3 Durch-gänge werden für die Wandertafel II gewertet. Sollten 2 oder mehr Schützen am Ende auf den 1. Platz kommen, so muss ein Stechen entscheiden.

3. Es muss eine Scheibe á 5 Schuss "liegend-Freihand", eine Scheibe á 5 Schuss "kniend-Freihand" und eine Scheibe á 5 Schuss "stehend-angestrichen" beschossen werden. Die Scheiben müssen zuvor durch den Schießleiter oder stellvertretend der verantwortlichen Aufsicht ausgefüllt worden sein.

3.a) Ab dem 60. Lebensjahr kann ein Schütze unter leichteren Bedingungen schießen, z.B. liegend aufgelegt auf einem Sandsack.

4. Kein Schütze darf seine eigenen Scheiben auswerten. Nach Entnahme aus dem Scheibenhalter muss er diese unverzüglich dem Schießleiter oder stellvertretend der verantwortlichen Aufsicht übergeben. Die Scheiben werden von diesen ausgewertet. Bei Unstimmigkeiten werden 2 erwachsene Mitglieder der Schießsportgemeinschaft hinzugezogen. Bei Uneinigkeit entscheidet der Schießleiter. Sind 6 Schuss auf einer Scheibe, so ist die höchste Ring-zahl abzuziehen.

5. Es ist kein Probeschuss erlaubt.

6. Eine Kontrolle der Schüsse ist erlaubt.

7. Es ist an einem Sonntag nur ein Durchgang möglich.

8. Die Munition stellt der Schütze selbst.

9. Es kann im laufenden Schießjahr entweder auf die Wandertafel I oder auf die Wandertafel II geschossen werden. Beides ist nicht erlaubt.

X. Orden

1. Orden können an einem Wochentag, an Trainingssonntagen und an Meisterschaftssonn-tagen (wobei die Meisterschaft Vorrang hat) geschossen werden.

2. Pro Schießjahr sind mindestens 5 bestandene Durchgänge nötig, um einen Orden zu erhalten.

3. Die Anzahl der Versuche ist nicht begrenzt.

4. Es muss eine Scheibe á 5 Schuss "liegend-Freihand", die vorher durch den Schießleiter oder stellvertretend durch die verantwortliche Aufsicht ausgefüllt worden ist, beschossen werden.

4.a) Ab dem 60. Lebensjahr kann ein Schütze unter leichteren Bedingungen schießen, z.B. liegend aufgelegt auf einem Sandsack.

5. Kein Schütze darf seine eigenen Scheiben auswerten. Nach Entnahme aus dem Scheibenhalter muss er diese unverzüglich dem Schießleiter oder stellvertretend der verantwortlichen Aufsicht übergeben. Die Scheiben werden von diesen ausgewertet. Bei Unstimmigkeiten werden 2 erwachsene Mitglieder der Schießsportgemeinschaft hinzugezogen. Bei Unei-nigkeit entscheidet der Schießleiter. Sind 6 Schuss auf einer Scheibe, so ist die höchste Ringzahl abzuziehen.

6. Es ist kein Probeschuss erlaubt.

7. Eine Kontrolle der Schüsse ist nicht erlaubt.

8. Es ist pro Schießtag nur ein bestandener Durchgang möglich.

9. Die Munition stellt der Schütze selbst.

10. Der Anteil an den Gravurkosten beträgt für den Schützen 2,- €.
Wertung: Bronze 38 Ringe, je Durchgang 4,- €
Silber 40 Ringe, je Durchgang 4,- €
Gold 43 Ringe, je Durchgang 4,- €
Sonderklasse I 44 Ringe, je Durchgang 5,- €
Sonderklasse II 45 Ringe, je Durchgang 5,- €
Sonderklasse III 46 Ringe, je Durchgang 5,- €
Schützenschnur Silber 48 Ringe, je Durchgang 3,- €
Schützenschnur Gold 49 Ringe, je Durchgang 3- €

11. In einem Jahr können mehrere Orden bzw. Schützenschnüre geschossen werden, wobei die Reihenfolge von Bronze bis Schützenschnur Gold einzuhalten ist. Das heißt, es muss nach dem Bronzeorden zuerst der Silberorden, dann der Goldorden usw., und nicht direkt der Goldorden oder der Orden der Sonderklasse III geschossen werden.

XI. Plakette

1. Plaketten können an einem Wochentag, an Trainingssonntagen und an Meisterschaftssonntagen (wobei die Meisterschaft Vorrang hat) geschossen werden.

2. Pro Schießjahr sind mindestens 5 bestandene Durchgänge nötig, um eine Plakette zu erhalten.

3. Die Anzahl der Versuche ist nicht begrenzt.

4. Es muss eine Scheibe á 5 Schuss "liegend-Freihand" und eine Scheibe á 5 Schuss "stehend-aufgelegt", die vorher durch den Schießleiter oder stellvertretend der verantwortlichen Aufsicht ausgefüllt worden sind, beschossen werden.

4.a) Ab dem 60. Lebensjahr kann ein Schütze unter leichteren Bedingungen schießen, z.B. liegend aufgelegt auf einem Sandsack.

5. Kein Schütze darf seine eigenen Scheiben auswerten. Nach Entnahme aus dem Scheibenhalter muss er diese unverzüglich dem Schießleiter oder stellvertretend der verantwortlichen Aufsicht übergeben. Die Scheiben werden von diesen ausgewertet. Bei Unstimmigkeiten werden 2 erwachsene Mitglieder der Schießsportgemeinschaft hinzugezogen. Bei Unei-nigkeit entscheidet der Schießleiter. Sind 6 Schuss auf einer Scheibe, so ist die höchste Ringzahl abzuziehen.

6. Es ist kein Probeschuss erlaubt.

7. Eine Kontrolle der Schüsse ist nicht erlaubt.

8. Es ist pro Schießtag nur ein bestandener Durchgang möglich.

9. Die Munition stellt der Schütze selbst.

10. Der Anteil an den Gravurkosten beträgt für den Schützen 2,- €.
Wertung: Bronze 85 Ringe, je Durchgang 5,- €
Silber 88 Ringe, je Durchgang 5,- €
Gold 91 Ringe, je Durchgang 5,- €
Sonderklasse I 93 Ringe, je Durchgang 5,- €

11. In einem Jahr können mehrere Plaketten geschossen werden, wobei die Reihenfolge von Bronze bis Sonderklasse I einzuhalten ist. Das heißt, es muss nach der Bronzeplakette zuerst die Silberplakette, dann die Goldplakette usw., und nicht direkt die Goldplakette oder die Plakette der Sonderklasse I geschossen werden.

XII. Trainingspokal

1. Auf den Trainingspokal kann an einem Wochentag, an Trainingssonntagen und an Meisterschaftssonntagen (wobei die Meisterschaft Vorrang hat) geschossen werden.

2. Pro Schießjahr sind mindestens 7 bestandene Durchgänge nötig, um den Trainingspokal zu erhalten. Die besten 5 Durchgänge werden gewertet.

3. Auf den Trainingspokal kann, so oft man will, geschossen werden.

4. Es muss die beste Scheibe á 5 Schuss "liegend-Freihand" und die beste Scheibe á 5 Schuss "stehend-aufgelegt" beschossen werden. Die Scheiben müssen zuvor durch den Schießleiter oder stellvertretend der verantwortlichen Aufsicht ausgefüllt worden sein. Das Gesamter-gebnis muss in die Schießliste des Tages eingetragen werden.

4.a) Ab dem 60. Lebensjahr kann ein Schütze unter leichteren Bedingungen schießen, z.B. liegend aufgelegt auf einem Sandsack.

5. Kein Schütze darf seine eigenen Scheiben auswerten. Nach Entnahme aus dem Scheibenhalter muss er diese unverzüglich dem Schießleiter oder stellvertretend der verantwortlichen Aufsicht übergeben. Die Scheiben werden von diesen ausgewertet. Bei Unstimmigkeiten werden 2 erwachsene Mitglieder der Schießsportgemeinschaft hinzugezogen. Bei Uneinigkeit entscheidet der Schießleiter. Sind 6 Schuss auf einer Scheibe, so ist die höchste Ringzahl abzuziehen.

6. Eine Kontrolle der Schüsse ist erlaubt.

7. Es ist pro Schießtag nur ein Durchgang möglich.

8. Die Munition stellt der Schütze selbst.

9. Der Trainingspokal wird ab dem Schießjahr 2002/03 in 3 Gruppen unterteilt. Diese Unterteilung richtet sich nach dem Ergebnis, das der Schütze in der letzten Meisterschaft erreicht hat. Das heißt, wenn ein Schütze im neuen Meisterschaftsjahr in Klasse "A" schießt, so schießt er auch den (statt: im) Trainigspokal in Klasse "A".

XIII. Pokal des Königs (Marcel I.)

1. Ab dem Schießjahr 1990/91 wird dieser zum Wanderpokal.

2. Es kann 3 mal innerhalb eines Schießjahres auf diesen Pokal geschossen werden. Er darf nur sonntags geschossen werden, wobei an Meisterschaftssonntagen die Meisterschaft Vorrang hat. Es müssen mindestens 2 Ergebnisse am Ende des Schießjahres erreicht sein, um in die Wertung zu gelangen (1 Streichergebnis ist möglich). Sollten 2 oder mehr Schützen am Ende auf den 1. Platz kommen, so kann ein Stechen entscheiden.

3. Es muss eine Scheibe á 5 Schuss "liegend-Freihand" und eine Scheibe á 5 Schuss "stehend-aufgelegt" beschossen werden. Die Scheiben müssen zuvor durch den Schießleiter oder stellvertretend der verantwortlichen Aufsicht ausgefüllt worden sein.

3.a) Ab dem 60. Lebensjahr kann ein Schütze unter leichteren Bedingungen schießen, z.B. liegend aufgelegt auf einem Sandsack.

4. Kein Schütze darf seine eigenen Scheiben auswerten. Nach Entnahme aus dem Scheibenhalter muss er diese unverzüglich dem Schießleiter oder stellvertretend der verantwortlichen Aufsicht übergeben. Die Scheiben werden von diesen ausgewertet. Bei Unstimmigkeiten werden 2 erwachsene Mitglieder der Schießsportgemeinschaft hinzugezogen. Bei Uneinigkeit entscheidet der Schießleiter. Sind 6 Schuss auf einer Scheibe, so ist die höchste Ring-zahl abzuziehen.

5. Es ist kein Probeschuss erlaubt.

6. Eine Kontrolle der Schüsse ist nicht erlaubt.

7. Es ist an einem Sonntag nur ein Durchgang möglich.

8. Die Munition stellt der Schütze selbst.

XIV. Gemündpokal

1. Ab dem Schießjahr 1991/92 wird dieser Pokal, der von Gemünd gestiftet wurde, als Wanderpokal ausgeschossen.

2. Es darf nur sonntags geschossen werden, wobei an Meisterschaftssonntagen die Meisterschaft Vorrang hat. Sollten 2 oder mehr Schützen am Ende auf den 1. Platz kommen, so kann ein Stechen entscheiden.

3. Es muss eine Scheibe á 5 Schuss "liegend-Freihand" und eine Scheibe á 5 Schuss "stehend-aufgelegt" beschossen werden. Die Scheiben müssen zuvor durch den Schießleiter oder stellvertretend der verantwortlichen Aufsicht ausgefüllt worden sein.

3.a) Ab dem 60. Lebensjahr kann ein Schütze unter leichteren Bedingungen schießen, z.B. liegend aufgelegt auf einem Sandsack.

4. Kein Schütze darf seine eigenen Scheiben auswerten. Nach Entnahme aus dem Scheibenhalter muss er diese unverzüglich dem Schießleiter oder stellvertretend der verantwortlichen Aufsicht übergeben. Die Scheiben werden von diesen ausgewertet. Bei Unstimmigkeiten werden 2 erwachsene Mitglieder der Schießsportgemeinschaft hinzugezogen. Bei Unei-nigkeit entscheidet der Schießleiter. Sind 6 Schuss auf einer Scheibe, so ist die höchste Ringzahl abzuziehen.

5. Es sind 2 Probeschüsse erlaubt.

6. Eine Kontrolle der ersten beiden Schüsse ist erlaubt.

7. Die Munition stellt der Schütze selbst.

XV. Super-Orden

1. Ab dem Schießjahr 1994/95 wird dieser Orden ausgeschossen.

2. Es muss innerhalb einer Meisterschaft mindestens 3 mal eine 50 erreicht werden, egal ob stehend oder liegend, um diesen Orden zu erhalten.

3. Es zählen nur die Scheiben, die für die Meisterschaft ausgewertet wurden.

XVI. Freie Pistole

1. Ab dem Schießjahr 2013/14 wird der Wettkampf „Freie Pistole“ analog der Sportordnung des DSB ausgeschossen. Zur Verfügung stehen hier vor allem die Trainings- bzw. RSB-Disziplin-Sonntage. Auch an Meisterschaftssonntagen kann Freie Pistole geschossen werden, hier hat aber die herkömmliche Meisterschaft Vorrang.

2. Waffe: Erlaubt sind alle Pistolen und Revolver des Kalibers 5,6 mm (.22 lfb/lr), Mehrlader dürfen nur als Einzellader verwendet werden. Der in beliebiger Form nach der Hand des Schützen gearbeitete Griff darf die Hand nur bis zur Handwurzel umschließen. Der Griff darf keinerlei Verlängerungen haben, die über das Handgelenk hinausragt und so als Stütze dienen könnte.

3. Visierung: Erlaubt sind lediglich offene Visierungen, also keinerlei optische oder sonstwie vergrößernde Hilfsmittel.

4. Munition: Erlaubt sind handelsübliche Randfeuerpatronen im Kaliber 5,6 mm (.22 lr).

5. Scheiben: Breite des Ringes 10 = 50 mm, der Ringe 1 bis 9 = je 25 mm.

6. Entfernung: 50 m.

7. Anschlag: stehend freihändig.

8. Programm: 60 Schuss in 120 Minuten inklusive Probeschüsse. Je 10 Schuss werden auf eine Scheibe abgegeben. Danach muss der Scheibenwechsel erfolgen. Probeschüsse sind als solche zu kennzeichnen.

9. Der Wettkampf bei der Freien Pistole umfasst nur einen Durchgang mit einem Ergebnis.

XVII. Munition

Die von den Schützen benutzte Munition, die auf unserem Schießstand gekauft wird, wird ab dem Schießjahr 1990/91 zum Einkaufspreis abgegeben. Wir kaufen die Munition in Verpackungen von 5.000 - 10.000 Schuss, um diese unseren Schützen möglichst preiswert (statt: billig) anbieten zu können. Schützen, die eigene Munition verwenden (statt: schießen), erstatten der Schießsportgemeinschaft einen Ausgleich.

XVIII. Standgeld

1. Das Standgeld, das jeder Schütze, der auf unserem Schießstand schießt, entrichten muss, beträgt zur Zeit 2,- €.

2. Für die Schießjugend entfällt die Standgebühr.

XIX. Jahresbeitrag

Der Jahresbeitrag an die Schießsportgemeinschaft beträgt ab dem Schießjahr 2002/03 25,- € (Schüler, Studenten etc. 12,50 €). Dieser muss bis zum ersten Schießsonntag im Januar des laufenden Schießjahres bezahlt werden. Andernfalls wird der Schütze nicht weiter zum Schießen zugelassen.

XX. Schießleiter

In der Mitgliederbesprechung vom 13.10.2012 wurden Christoph Breuer (Betreiber des Schießstands) und Peter Dick als gleichberechtigte Schießleiter, denen Organisation, Durchführung und Kontrolle der Schießwettkämpfe obliegt, einstimmig gewählt. Beide Schießleiter haben in ihrer Funktion die Entscheidungsgewalt.

Monschau, den 13.10.2013

Christoph Breuer   Peter Dick      Klaus Stollenwerk
(Schießleiter)         (Schießleiter) (Schriftführer