Was ist Neu | Aktuelles | Sitemap | Impressum | Kontakt

Jahresauftaktschießen der Schießsportgemeinschaft (10. Januar 2009)

Auch in diesem Jahr trafen sich die Schützen der Bürgerschützen Montjoie 1361 e.V. wieder im Schießheim an der Flora zu ihrem traditionellen Jahresauftaktschießen der Schießsportgemeinschaft.

Monschau. Schießleiter Peter Dick konnte in diesem Jahr Seine Majestät Lutz I. (Schell) mit Ehefrau Marion, Präsident Guido Breuer mit Lebensgefährtin Renate Hirschfeld, Vizepräsident Georg Kaulen und Jungschützenkönig David I. (Lerch) begrüßen. Besonderen Dank sprach er Georg Kaulen aus, der sich auch von Schnee und Eis nicht davon hatte abbringen lassen, mit Unterstützung einiger Schützen das Dach des Vereinsheims fast in Eigenleistung zu errichten. Ohne ihn, so Dick, wäre das Dach bestimmt noch nicht fertig. Er wünschte allen Schützen einen schönen Abend und gut Schuss.

Präsident Guido Breuer schloss sich den Worten des Schießleiters an. Das Vereinsheim habe für alle Bürgerschützen, nicht nur für die Mitglieder der Schießsportgemeinschaft, eine wichtige Funktion als Versammlungs- und Feierort.

Der dritte Redner war König Lutz I.: Er freue sich jetzt schon auf die Fahrt mit der Schießsportgemeinschaft zum 20-jährigen Jubiläum nach Bearsted in England, die er gerne als König der Bürgerschützen wahrnehmen wolle.

Nun begann das eigentliche Schießen. Die Preise werden traditionsgemäß selber von den Schützen besorgt, eine besondere Rolle spielen dabei Schießleiter Dick und seine Frau Danja, die für die gesamte Organisation und Durchführung des Abends Sorge tragen.

Um Chancengleichheit für alle geübten und ungeübten Schützen zu erreichen, wurde wieder wie in jedem Jahr so geschossen, dass nicht unbedingt der beste Schütze gewinnt. Beim Herrenschießen muss eine Zahl zwischen 16 und 40 Ringen erreicht werden. Diese Zahl wird jeweils nach dem Schießen durch Kartenziehen ermittelt. Außerdem werden nur die unteren vier Treffer gewertet. Bei den Damen muss eine Zahl zwischen 12 und 30 Ringen erreicht werden. Hier werden nur die drei höchsten Treffer gewertet.

Beim ersten Damenschießen wurde von König Lutz die Zahl 35 gezogen. Es siegte mit genau dieser Ringzahl Roswitha Waldeck vor Rena Hirschfeld mit 19 und Gertrud Goffart mit 16 Ringen. Die Schützinnen durften sich alle einen Preis am Präsenttisch abholen. Beim ersten Herrenschießen wurde von Königsgattin Marion  die Zahl 30 gezogen. Sie hatte eine glückliche Hand bewiesen, denn es siegte mit genau dieser Zahl ihr Sohn Tobias vor Ehemann Lutz mit 29 Ringen. Die weiteren Plätze belegten Martin Goffart ebenfalls mit 29 und Ulrich Dick mit 31 Ringen.

Anschließend wurden die begehrten Jagdmotive, die anschließend auf schöne Holzteller aufgeleimt, mit dem Namen des Schützen versehen und im Schießheim ihren Platz finden, ausgeschossen. Bei den Damen siegte Rici Wöltgen vor Barbara Stollenwerk und Danja Waldeck-Dick. Bei den Herren siegte Georg Foerster vor König Lutz Schell und Sohn Tobias.

Zum Schluss ging es wieder ums Ausschießen des Glaspokals, gestiftet von der Ex-Majestät Charly I. (Carl Stein). Auch hier wird erst nach dem Schießen eine Zahl gezogen, die das Ergebnis bestimmt. Außerdem muss bei diesem Schießen, wie es Carl Stein seinerzeit festgelegt hat, auf die Rückseite der Scheiben geschossen werden. Es wurde die Zahl 18 gezogen. Es siegten gleich zwei Schützen: Jungschützenkönig David I. mit 19 Ringen und Holger Rubienzik, der nach langer Zeit wieder den Weg ins Schießheim gefunden hatte, mit 17 Ringen .

In guter Stimmung wurde noch bis in den sehr späten Abend gefeiert und auf diese Weise das neue Jahr eingeleitet.