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Geschäftsbericht der Bürgerschützen Montjoie 1361 e.V.

vom 01. Oktober 2008 bis 30. September 2009

Nach der Kirmes 2008 begann unser Geschäftsjahr mit einem traurigen Ereignis. Dieses war der Tod des Monschauer Ehrenbürgers und unseres Ehrenpräsidenten Hans Georg Weiss. Nach seinem Tod am 20. Oktober 2008 mussten wir ihn am 25. Oktober 2008 in einer ihm würdigen Trauerfeier verabschieden und ihn zu Grabe tragen. Anschließend kehrten die Schützenbrüder ins MON-Bistro ein und erinnerten sich noch viele Stunden an die schönen Zeiten und Erlebnisse, die wir mit ihm verbracht hatten.

 

Am 08. November 2008 trafen wir uns im Kolpinghaus, um dort in geselliger Runde unser Hubertusfest zu feiern. Nach einer Stärkung durch ein leckeres Essen aus der Küche unseres Präsidenten Guido Breuer verstand es unser Vizepräsident Georg Kaulen wieder durch einige unterhaltsame Spielchen den Abend aufzulockern und die Verdauung anzukurbeln. In Begleitung von "Christian`s Musikshow" von unserem Mitglied Christian Waldeck wurde dann das Tanzbein geschwungen.

Am späteren Abend kam es wieder zur großen Tombola. Dank zahlreicher Spenden unserer Ex-Könige und den Monschauer Geschäftsleuten gab es wieder tolle Preise zu gewinnen, die Georg Kaulen in gewohnt unterhaltsamer Manier unters Volk brachte. Leider konnte die amtierende Majestät Lutz I. nicht sehen, wie der von ihm gestiftete Hauptpreis, ein Navigationsgerät, in Heinz Mertens einen neuen Besitzer fand, da er aus familiären Gründen an diesem Abend verhindert war. Nach vielen schönen Stunden neigte sich dann nach Mitternacht diese Veranstaltung zum Ende und alle Leute gingen gesättigt, belustigt und mit vielen Preisen unter den Armen nach Hause. 

 

Als nächste Veranstaltung stand am 23. November 2008 der traditionelle Vergleichskampf mit unseren befreundeten Schützen aus Gemünd an. In diesem Jahr war es der insgesamt 52. Vergleich, der im Schießheim in Gemünd stattfand. Unter dem Tross, der sich aus Monschau nach Gemünd aufmachte, war neben den Mitgliedern der Schießsportgemeinschaft S.M. Lutz mit seinen beiden Adjutanten  Vizepräsident Georg und Sohnemann Ralf Kaulen, sowie Rolf Bögelsack als Mitbegründer dieses ehrwürdigen Vergleichskampfs.

Er hat am ersten Vergleichskampf vor 52 Jahren bereits teilgenommen und seitdem fast kein Schießen verpasst. Nachdem auf beiden Seiten 14 bzw. 15 Schützen ihr Bestes gegeben hatten, musste lange gerechnet werden, bis das Ergebnis der jeweils besten 10 Schützen feststand. Es wurde sehr knapp. Am Ende konnten wir dann den Sieg mit 4 Ringen Unterschied für uns verbuchen. Einen großen Teil zu diesem Erfolg hatte der Tagesbeste Peter Dick mit 95 geschossenen Ringen beigetragen. Nach dem sportlichen Teil folgte der gemütliche Teil, bei dem die Freundschaft der Vereine gepflegt wurde. In starkem Schneegestöber traten die Schützen dann nach einem schönen Tag ihren Heimweg wieder an.

Am 10. Januar 2009 traf sich die Schießsportgemeinschaft zum Jahresauftakt, dem Neujahrsschießen, im Vereinsheim. Anwesend waren neben den Mitgliedern der Schießsportgemeinschaft S.M. Lutz I., Jungschützenkönig David Lerch, sowie unser Präsident Guido Breuer und der Vizepräsident Georg Kaulen. Bei dieser Veranstaltung geht es weniger um den sportlichen Aspekt, sondern mehr um die Geselligkeit. Bei der Begrüßung war es Schießleiter Peter Dick ein großes Anliegen, dem Vizepräsidenten Georg Kaulen dafür zu danken, dass er im Herbst kein schlechtes Wetter gescheut hatte, um mit vielen freiwilligen Helfern ein neues Dach über das Vereinsheim zu setzen. Doch es wurde nicht nur die Geselligkeit gepflegt, sondern es wurden auch verschiedene Schießen durchgeführt.

 

Bei dem Damenschießen hatte am Ende Roswitha Waldeck die Nase vorn. Bei den Herren konnte sich denkbar knapp die amtierende Majestät Lutz I. vor seinem Sohn Tobias durchsetzen. Ob Glücksfee Marion I. da die Hände im Spiel hatte?! Nach vielen Stunden in gemütlicher Runde ging auch der Abend wieder zu Ende und man konnte feststellen, dass die Schießsportgemeinschaft sich in ihrem neu gestalteten Vereinsheim sehr wohl fühlt.

 

Am 17. Mai 2009 fuhren wir mit 28 Schützen inklusiv aller Majestäten zum Stadtschützenfest nach Mützenich. Wir waren hiermit der zweitstärkste Schützenverein. Schon vor dem Festzug lief die eine oder andere Runde. Bei tollem Wetter setzte sich dann der Festzug mit vielen Vereinen in Bewegung und marschierte durchs geschmückte Dorf.

 

Nach dem Weg durch den Ort traf man sich in gemütlicher Runde wieder an der Theke und konnte die Freundschaft zu den anderen Schützenvereinen im Stadtgebiet pflegen. Schon fast traditionell waren wir die trinkfesteste Truppe und blieben noch viele Stunden vor Ort.

Am 30. Mai 2009 feierten die Eheleute Marga und Horst Hartleb das immer seltener gewordene Fest der Goldhochzeit. Nach einem tollen Festzug von der alten Pfarrkirche in der Kirchstraße, an dem alle Ortsvereine teilnahmen, hatten alle Freunde und Bekannte des Jubelpaares die Möglichkeit, ihnen bei einem Umtrunk im Kolpinghaus zu gratulieren. Die Jubilare hatten sichtlich viel Freude an diesem Fest und man konnte über viele lustige Geschichten mit und über die beiden lachen.

Zum 08. Juni 2009 hatte der Vorstand um Präsident Guido Breuer und Geschäftsführer Christian Waldeck alle Mitglieder zu einer Mitgliederversammlung ins "Restaurant Flosdorff" bei unserem Schützenbruder Werner Kirch und seiner Frau Birgit eingeladen. Es galt einen neuen Vorstand zu wählen, der vor der nicht ganz einfachen Aufgabe stehen wird, die 650-Jahr-Feier im Jahre 2011 vorzubereiten, zu organisieren und durchzuführen. Zunächst aber erhielt Guido I., König des Jahres 2007 / 2008, als Erinnerung an seine Regentschaft über die Bürgerschützen aus den Händen des Vizepräsidenten sein persönliches Königsalbum. Nach der Aufnahme von acht (!) neuen Mitgliedern durch die traditionelle Ballotage wurden auf Vorschlag des Vorstandes die Mitglieder Rolf Bögelsack, Klaus Kaulard, Albertus Mathar und Jürgen Strauch zu Ehrenmitgliedern ernannt und verstärken somit den Ehrenrat des Vereins. Dann galt es einen neuen Vorstand zu wählen. Guido Breuer und Christian Waldeck gaben bekannt, nach langen Jahren im Vorstand ihre Posten freizugeben um anderen Leuten die Möglichkeit zu geben, sich im Verein zu engagieren und diesen nach vorne zu bringen. Georg Kaulen dankte den Beiden im Namen des Vereins für ihre Verdienste und ihr unermüdliches Engagement. Die Versammlung wählte sodann unter Vorsitz des scheidenden Präsidenten Guido Breuer Georg Kaulen (bisher Vizepräsident) einstimmig zum Präsidenten. Der neue Präsident übernahm dann die Sitzungsleitung. Die Versammlung wählte unter seinem Vorsitz Heinz Mertens zum Vizepräsidenten, Ralf Kaulen zum Geschäftsführer und Dietmar Gonnermann erneut zum Schatzmeister - jeweils einstimmig. Die Gewählten bilden den geschäftsführenden Vorstand. Der Vorstand berief satzungsgemäß Christoph Breuer als Schießmeister zum Beisitzer. Sodann waren die weiteren Beisitzer zu wählen. Die Versammlung wählte Peter Dick, Lutz Schell und Harald Egerland einstimmig zu Beisitzern. Nachdem die Versammlung die Tagesordnung  um einen Punkt erweitert hatte, beschloss sie auf Vorschlag des neuen Vorstandes einstimmig, Guido Breuer zum Ehrenpräsidenten und Christian Waldeck zum Ehrenmitglied zu ernennen. Die Ernannten komplettieren damit den Ehrenrat, der nunmehr besteht aus (in der Reihenfolge des Eintritts) PeJo Weiß, Josef Hermanns, Willem Braun, Albertus Mathar, Rolf Bögelsack, Jürgen Strauch, Guido Breuer als Ehrenpräsident, Klaus Kaulard und Christian Waldeck.

Am 21. Juni 2009 organisierte das Ortskartell wieder einmal das Pfarrfest. Die Bürgerschützen unterstützen dieses Fest mit einem Grillstand, der durch unsere Schützenbrüder Peter Dick, John Havinga, Tobias Schell und Theo Trimborn betreut wurde. Es ist jedes Jahr schön zu sehen, wie sich trotz sinkender Besucherzahlen die Vereine engagieren, um dieses Fest aufrecht zu erhalten.

In seinen ersten Vorstandssitzungen, die nunmehr monatlich stattfinden werden, schafft der neue Vorstand es, einige gute Dinge zu bewegen. Es werden einheitliche Krawatten angeschafft, die ab der Kirmes 2009 bei allen offiziellen Veranstaltungen getragen werden sollen. Es wird, angelehnt an einen Vorschlag des alten Vorstands, ein Rahmenprogramm zu unserer 650-Jahr-Feier entworfen. Man entschließt sich dazu, Arbeitsgruppen zu gründen, um das Fest entsprechend vorzubereiten. Den Vorsitz der jeweiligen Arbeitsgruppen übernimmt ein Vorstandsmitglied. Der Präsident und der Geschäftsführer halten die Fäden zusammen.

Am 15. August 2009 stand der jährlich stattfindende Familienwandertag auf dem Terminkalender der Bürgerschützen. Wie der Name sagt, ist dies ein Tag, zu dem wir Schützen mit unseren Familien, aber auch unseren Freunden, eingeladen sind. Dies ist eine gute Möglichkeit die Schützenfamilie besser kennen zu lernen. Heinz Mertens als Wanderführer hatte sich wieder einmal eine schöne Strecke rund um Monschau ausgesucht. Für das leibliche Wohl sorgten die Mitglieder der Schießsportgemeinschaft. Am Vereinsheim angekommen, erwarteten schon einige Mitglieder, die teilweise den erstmals organisierten Fahrdienst in Anspruch nahmen, die Wanderschar. Bei dieser Veranstaltung konnten alle Teilnehmer sehen, was das neue Dach am Vereinsheim für Vorteile hat. So stand der Grill unter dem Dachüberstand, und auch die neu eingerichtete Außentheke konnte zum ersten Mal genutzt werden. Nach der Stärkung galt es dann einen neuen Jungschützenkönig in einem sportlichen Wettkampf zu ermitteln. Nach einem fairen Wettstreit ging Christopher I. Stollenwerk als Nachfolger von David I. Lerch als Sieger hervor und regiert ab da ein Jahr als unser Jungschützenkönig. Nachdem wir den wichtigsten Wettkampf des Tages beendet hatten, wo es galt der bessere Schütze zu sein, galt es den neuen Träger der Clemens-Breuer-Gedächtniskette auszuschießen. Hier gewinnt nicht der beste, sondern der glücklichere Schütze; und so ging Christoph Kaulen als Sieger aus diesem Wettkampf hervor, weil die Glücksfee die Anzahl seiner geschossenen Ringe mit Hilfe eines Kartenspiels als die Zahl gezogen hatte, die den Pokal gewinnen sollte. Anschließend wurde dann der Ehrenpokal ausgeschossen. Hier geht es vor allem darum durch den Erwerb der Schüsse die Jugendarbeit finanziell zu unterstützen. Diesen Pokal gewann in diesem Jahr unser Schießmeister Christoph Breuer.

Den Anfang machen die Kinder

 

 

 

Zum Abschluss des Geschäftsjahres 2008/2009 stand der Höhepunkt im Jahre eines Bürgerschützen vor der Türe. Die Monschauer Kirmes will in traditionellem Rahmen gefeiert werden. Den Auftakt machten wie in jedem Jahr am Freitagabend die Kinder. Begleitet durch die Spielgemeinschaft des Trommler- und Pfeiferkorps Monschau und Imgenbroich zog der Kinderfackelzug durch die Straßen der Altstadt.

Der König und seine Schützen

Am Samstagabend war großer Schützenfackelzug. Die Schützen trafen sich mit der scheidenden Majestät Lutz I. Schell und den anderen Majestäten bei unserem Ehrenmitglied Jürgen Strauch im MON-Bistro. Erstmalig unter dem Kommando unseres Vizepräsidenten Heinz Mertens wurde die Parade der Ortsvereine abgeschritten und der große Fackelzug setzte sich in Bewegung. Ziel war wie immer das Kolpinghaus, wo Christian`s Musikshow zum Tanz aufspielte. Die Kinder der Altstadt bekamen dort aus den Händen des Königs Kneplatz ausgehändigt. Im Kolpinghaus wurde dann schon mal gerätselt, wer denn am nächsten Tag draufhält und die Königswürde erringen wird. Bis in den frühen Morgen wurde getanzt, gefeiert und gelacht.

Wecken Kirmessonntag

 

Als die letzten Gäste des Kirmesballs ins Bett gingen, machten sich die Mitglieder des Trommler- und Pfeiferkorps und viele Schützen und Altstädter schon wieder auf, um die Majestät Lutz und die restliche Bevölkerung zu wecken. Bei der Majestät gab es ein zünftiges Frühstück, um eine gute Grundlage für den anstrengenden Tag zu schaffen. Letzte Station des Weckens war wie immer bei Marlies Mevissen, die in gewohnt großzügiger Manier die Truppe bestens verpflegte.

Aufstellung vor dem Rathaus am Kirmessonntag

Um 14.00 Uhr trafen sich dann die Ortsvereine und vor allem die Schützen am Rathaus. Es galt Abschied zu nehmen von S.M. Lutz I. und einen würdigen Nachfolger zu finden. Es zog ein prächtiger Festzug vom Rathaus zum Schießplatz Burgau. Dort angekommen endete ein Jahr der Regentschaft von Lutz I. Schell mit einer Dankesrede des Präsidenten. "Der König ist tot, es lebe der König", waren die letzten Worte des Präsidenten. Lutz dankte allen Ortsvereinen, seiner Königin Marion, seinen Adjutanten und allen, die ihm zu einem unvergesslichen Jahr verholfen hatten. Als Zeichen seines Dankes übergab er dem Verein sein Königssilber, um seine Regentschaft für die Ewigkeit zu dokumentieren. Nun schritten alle zum Schießplatz und nach einigen Formalitäten konnte der sportliche Wettkampf um die Königswürde beginnen. Es galt mit unserer Donnerbüchse den von Georg Foerster gebastelten Holzvogel zu erlegen. Das Schießen eröffnen durfte, stellvertretend für den Bundespräsidenten, unser Bürgermeister Theo Steinröx. Anschließend folgten die Ehrenschüsse durch den Präsidenten und die ausgeschiedene Majestät. Es entwickelte sich rasch ein spannender Wettkampf. Nach den ersten Durchgängen kristallisierte sich heraus, wer ernsthaft versuchte, die Königswürde zu erreichen. Dies waren Hans-Peter "Pepe" Koll, unser Vizepräsident Heinz Mertens und Tobias Schell. Der Vogel zeigte sich in diesem Jahr besonders hartnäckig. Er war sogar so hartnäckig, dass es zu einem Novum in der Historie der Bürgerschützen kam. Nach 120 Schüssen ging den Schießmeistern die Munition aus. Was tun? Man versuchte über befreundete Schützenvereine Munition zu bekommen, weil es zu lange dauern würde, neue Munition zu gießen. Der Geschäftsführer, der für die Verpflegung am Schießplatz verantwortlich war, musste neue Getränke besorgen und die Freunde der Freiwilligen Feuerwehr mussten den Schießplatz und den Vogel beleuchten, weil so langsam die Dämmerung einsetzte. Letztendlich kam man im Vorstand, nach Rücksprache mit den Schießmeistern, zu der Entscheidung, den letzten Rest des Vogels mit einem Kleinkalibergewehr der Schießsportgemeinschaft zu erlegen, weil es nicht möglich war, in kurzer Zeit neue Munition für die Donnerbüchse zu besorgen. Die drei verbliebenen Schützen mussten nun Stück für Stück den Vogel von der Stange schießen. 

Mit dem 272. Schuss gelang Tobias Schell der perfekte Schuss, und somit darf er nun ein Jahr als Tobias I. über die Bürgerschützen regieren. Er bricht hiermit viele Rekorde, die wohl noch lange Bestand haben werden. Er ist jüngster Nachkriegskönig, beerbt als erster seinen Vater als Majestät, ist der erste König, der mit Kleinkaliber ausgeschossen wurde und er benötigte mit großem Abstand die meisten Schüsse. Darüber hinaus ist mit ihm der Schützenkönig jünger als der Jungschützenkönig. Leider waren auf Grund der langen Dauer des Schießens die Straßen der Altstadt nicht mehr so stark gefüllt, wie das sonst üblich ist. Trotzdem gab es einen großen Jubelzug, den Tobias und seine Königin Julia wohl nie vergessen werden. Als es schon dunkel war, zogen die Schützen, die Ortsvereine und die Bevölkerung, die mitgezogen war, ins Kolpinghaus ein, wo es galt den neuen König zu inthronisieren. Tobias nahm die vielen Glückwünsche durch den Ortsvorsteher Alexander Lenders, den Präsidenten Georg Kaulen und die gesamte Gratulantenschar entgegen und dankte dann allen Leuten, die ihm einen unvergesslichen Tag beschert hatten. Nach der Inthronisation gingen die Feierlichkeiten dann bis tief in die Nacht weiter und man wird wohl noch lange und oft über diesen Kirmessonntag 2009 sprechen. 

 

Am Montagnachmittag waren wieder die Kinder der Altstadt die Hauptakteure. Dank des Ortskartells und der Schützen wurden den Kindern Freifahrten und Freischüsse im Rahmen der Kinderbelustigung geschenkt. Tobias hatte viel Spaß, den sich freuenden Kindern zuzusehen, ist es doch noch nicht sehr lange her, dass er selber an der Kinderbelustigung teilgenommen hat. Nach der Kinderbelustigung stattete Tobias mit seiner Königin Julia und seinen Adjutanten noch den Freunden der "Bierkönig-Truppe" einen Besuch ab, um diesen viel Erfolg bei ihrem Wettstreit zu wünschen. 

Am Abend des Montags wurde dann zum Königsball zu Ehren der Majestät ins Bischof-Vogt-Haus eingeladen. Bei flotter Musik vom Duo "Die Zwei" wurde das Tanzbein geschwungen und man erlebte schöne Stunden. Im Laufe des Abends zogen dann die Bierkönig-Majestäten Pepe I. Koll und Christina I. zum vierten Mal Wolf mit ihrem Gefolge in den Saal ein. Zusammen feierte man bis in die Morgenstunden. Ein Dank galt unserem Schützenbruder Peter Krämer, der uns mit seinem Team aus der Gaststätte "Zum Haller" mit belegten Brötchen und anderen leckeren Snacks beköstigte. Kirmesdienstag war wie immer der Tag, an dem die Schützen unter sich sind. Um 11.00 Uhr traf man sich zum Königsfrühschoppen, dieses Jahr im Hotel "Alt Montjoie". Hier hatte man Gelegenheit, die vergangenen Tage noch einmal Revue passieren zu lassen und ausgelassen die Kirmes ausklingen lassen zu können. Es wurden viele Anekdoten aus vergangenen Jahren erzählt, mit Bierdeckeln auf Eishörnchen geworfen und ein neues Mitglied geworben, das sich in unsere Reihen "verirrt" hatte. Gestärkt durch belegte Brötchen und eine deftige Suppe, die der Gastwirt Lutz gespendet hatte, wurde bis in die Dämmerung gefeiert. Aber kein Tag ohne Verpflichtungen für die Majestät und seine Adjutanten. Im Nachmittag machte er sich auf, um den Damenkaffee im "Rur-Café & Restaurant" bei unserem Schützenbruder Jürgen Thiemann und seiner Gattin Gitta zu besuchen und den Frauen zu berichten, dass es den Männern durchweg gut gehe. Die Kirmes 2009, die eine Kirmes gespickt mit Novitäten war, geht dem Ende entgegen. Der neue Vorstand hat seine Aufgabe mit Bravour erledigt und man kann stolz sein, dass wir viele neue aktive Gesichter in unseren Reihen haben. Man merkt, dass der Verein lebt und alle sich auf das Jubiläum 2011 freuen.

Nicht unerwähnt bleiben darf, dass die Bürgerschützen auch im Jahr 2009 sowohl bei der Musikwoche der Musikvereinigung, als auch beim Tag der offenen Tür des Löschzuges Altstadt der Freiwilligen Feuerwehr wieder Thekendienst übernahmen. 

Mit dem Ende des Geschäftsjahres geht ein turbulentes Jahr für die Schützen zu Ende, in dem sich vieles positiv entwickelt hat und man stolz darauf sein kann, ein Teil der Schützenfamilie zu sein.

Mit Schützengruß

Ralf Kaulen

Geschäftsführer