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Gemeinsamer Marsch mit französischen Freunden

Bürgerschützen Montjoie beteiligen sich am Jubiläum mit Bourg St. Andéol (24. Juli 2011)

Monschau. 35 Jahre existiert nun schon die Städtepartnerschaft zwischen Monschau und dem französischen Bourg St. Andéol, Grund genug zum Feiern. Erneuert wurde bei diesem Treffen auch die offizielle Partnerschaftscharta. Monschaus Bürgermeisterin Margareta Ritter und ihr französischer Amtskollege Serge Martinez tauschten Freundlichkeiten aus: Im vergangenen Jahr seien die Monschauer Gast bei ihren französischen Freunden gewesen, so Ritter, man wolle die seit langem bestehende Partnerschaft „unterstützen und fortführen“, was ihr nicht nur „Verpflichtung und Ehre sei“, sondern auch viel Freude bereite. Und so hoffe sie auf eine „schöne, gemeinsame Zeit und eine lebendige Zukunft“. Serge Martinez schloss sich diesen Worten gerne an. Die Partnerschaft zwischen Bourg St. Andéol sei „une affaire de coeur“, eine Angelegenheit des Herzens.

Hervorgehoben wurden auch die seit 30 Jahren bestehende Partnerschaft zwischen den Musikvereinen «Harmonie de la Basse Ardèche» und «Harmonie» Kalterherberg und die seit 15 Jahre bestehende Freundschaft zwischen der «Harmonie L'Entente Bourguesanne» und dem Musikverein Mützenich, herzlicher Dank galt schließlich den Gastfamilien, Ehrenamtlern und Helfern für die Ausrichtung der Feierlichkeiten.

Ebenfalls bedankten sich die Vorsitzenden der Musikvereine, Daniel Neuß und Dominique Eldin für die «schönen Tage in der Region Monschau, die es zu entdecken galt», so Letzterer, bevor der Partnerschaftsvertrag für die kommenden fünf Jahre unterschrieben wurde. «Die Partnerschaft lebt unbefristet weiter», sagte Ritter. Dieses sei im Grunde nur eine Bestätigung einer dicken Freundschaft zwischen den beiden Städten.
Das Jubiläum stand zu großen Teilen im Zeichen eines gemeinsamen Erinnerns. Und so wurden am letzten Tag der Feierlichkeiten Kränze gemeinsam am Ehrenmahnmal niedergelegt – einer in französischen, einer in deutschen Farben. In der heutigen Zeit ist das deutsch-französische Verhältnis durch feste Freundschaft geprägt. Das war in der Vergangenheit mitnichten der Fall: Man sprach über Generationen von der sogenannten „Erbfeindschaft“, gerade die Menschen in unserer Region hatten das oft genug zu spüren bekommen. Die malerischen Städte Monschau und Bourg St. Andéol aber verbindet ein festes Band.

 

Für die Bürgerschützen Montjoie war es eine Selbstverständlichkeit, sich an den Veranstaltungen ihrer Vaterstadt zu beteiligen, und so war eine Abordnung der Schützen zugegen bei der Kranzniederlegung und marschierte anschließend mit den Musikvereinen aus Bourg St. Andéol und Kalterherberg durch das Städtchen, hin zur Aukirche.

Danach war die Bürgerschützenpflicht getan. Wer wollte, der konnte an der Festmesse mit Pastor Stoffels teilnehmen, oder aber zum Frühschoppen ins MON-Bistro einkehren. So verknüpften nicht wenige Schützen das Nützliche mit dem Angenehmen. Die Stadt kann bei solchen Ereignissen wie immer mit der Unterstützung der Schützen rechnen.