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Zwei Siegerdamen, eine Menge Ameisen und viel Fußball (14. Juli 2018)

Die Wetterlage hielt, obwohl Gewitter angesagt waren – und so konnten die Bürgerschützen einen gepflegten Familienwandertag abhalten.

Die Schießsportgemeinschaft des Vereins hatte entsprechende Vorbereitungen getroffen, auch die Fußballweltmeisterschaft wurde berücksichtigt. 

Die Wandergruppe
Die Wandergruppe..
.. im Wald

Sechzehn Wanderer hatten sich aufgemacht und hatten unter der fachkundigen Leitung des obersten Wanderführers der Bürgerschützen ordentlich Wegstrecke gemacht. Vizepräsident Heinz Mertens führte sie vom Parkplatz Belgenbacher Mühle durch das Grünental bis zum Vereinsheim an der Flora. Was nach einer Strecke von gut sieben Kilometern klingt, umfasst dabei noch einige Höhenmeter Differenz. Und wenn man dabei vom Wege abkommt, dann kann es durchaus vorkommen, dass man gezwungen ist,  eine Ameisenkolonie zu durchqueren, was diese an jenem sonnigen Tag mit energischer Gegenwehr quittierte.

Vereinspräsident Georg Kaulen
Vereinspräsident Georg Kaulen
König Ingo I. (Mertens)  mit Gattin Silvia
König Ingo I. (Mertens) mit Gattin Silvia

Trost und Erholung gab es dann bei gekühlten Getränken und reichlich Grillgut. Wer ein schattiges Plätzchen suchte, konnte sich unters Zeltdach setzen. Vereinspräsident Georg Kaulen, der natürlich wie immer mitgewandert war, begrüßte seine Gäste und in ihrer Mitte die amtierende Majestät Ingo I. (Mertens) mit Gattin Silvia.

Martin Goffart
Martin Goffart
Peter Dick
Peter Dick

Wie auch in den vergangenen Jahren wurde der Familienwandertag zum Tag der Ehrungen: Der Präsident zeichnete Martin Goffart und Peter Dick für 25 Jahre Vereinstreue mit der silbernen Nadel aus. Und weil es sich bei beiden um sehr verdienstvolle Mitglieder handelt, die sich seit vielen Jahren weit über das normale Maß für ihren Schützenverein engagieren, erhielten sie zur Nadel noch zusätzlich eine Ehrenurkunde.

Bernd Thimister, Träger der Clemens-Breuer-GedächtnisKette
Bernd Thimister, Träger der Clemens-Breuer-GedächtnisKette
Geehrte und Majestäten
Geehrte und Majestäten

Sodann ging es ans Schießen. Peter Dick erklärte noch einmal kurz die Regeln des Glücksschießens, bei dem die Schützen eine später ermittelte Glückszahl treffen müssen, die dann von Königin Silvia ermittelt werden sollte. Das Besondere an diesem Herrenschießen ist der Preis: Der Sieger wird nämlich an der Seite der Majestäten den Schützenzug auf der diesjährigen Monscher Kermes anführen. Um seinen Hals hängt dann die Clemens-Breuer-Gedächtniskette. Nach dem Durchgang mit dem Kleinkalibergewehr auf dem Schießstand stand fest: Bernd Thimister, Schützenkönig aus dem Jahr 2000, wird der Kettenträger 2018 sein! Die Freude war ihm deutlich anzumerken, und so lud er auch gleich die ganze Gesellschaft zu einer Getränkerunde ein.

Majestät mit Siegerinnen: Jeanette Kaulen und Claudia Koll
Majestät mit Siegerinnen: Jeanette Kaulen und Claudia Koll

Aber auch die Damen sollten nicht leer ausgehen. Beim Damenschießen spielte Ingo I. die Glücksfee und zog entsprechende Karten. Claudia Koll und Jaenette Kaulen teilten sich lächelnd den Preis und verzichteten damit auf ein weiteres Stechen: „Bleibt ja eh in der Familie!“

Gute Stimmung
Gute Stimmung

Als besondere Gäste schauten zwei Alt-Herren-Mannschaften vorbei, die zuvor auf dem Aschenplatz des TuRa hart miteinander gerungen hatten. Nun erholten sie sich bei Kaltgetränken und verzehrten begeistert Gegrilltes. Ihr Spiel endete fast zeitgleich mit dem Sieg der Belgier über England, sodass man durchaus sagen kann, dass dieser Familientag im Zeichen des gehobenen Fußballs stand.

Nageln: Hermann Josef Offermann und Ralf Kaulen
Nageln: Hermann Josef Offermann und Ralf Kaulen

 

Aber der wirkliche Regionalsport wurde erst in der letzten Phase dieses Tages ausgetragen. „Nageln!“, kommandierte Geschäftsführer Ralf Kaulen und bat damit freundlichst Sportbegeisterte an den Nagelklotz, um sich gegenseitig in dem einzig wahren Wettkampf zu messen.

Der Familienwandertag der Bürgerschützen bei angenehmen Temperaturen war wieder ein schönes Zusammensein bei guter Unterhaltung und passender Verpflegung. Viele Gespräche wurden geführt, nicht selten drehte es sich dabei um das anstehende Kirmesfest. Nach der schönen Überraschung des vergangenen Festes spürte man wieder die Vorfreude: „Ob dieser geniale Clown im Autoscooter wieder dabei sein wird?“