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Stark besuchter Familienwandertag bei strahlender Sonne (27. August 2016)

Beim Damenschießen siegt eine Debütantin. Alfred Küpper neuer Träger der Ehrenkette

 

 

Stimmung am Vereinsheim
Stimmung am Vereinsheim

Temperaturen um die 30 Grad, dazu eine hohe Luftfeuchtigkeit mit Gewitterwarnung: Die Zeichen hatten auch schon besser gestanden für den Familienwandertag der Bürgerschützen. Und so hatten auch nur einige „Hartgesottene“ sich zur Wanderung aufgemacht, die am HIMO in Imgenbroich begann und bis zum Vereinsheim an der Flora führen sollte. Die Wanderer unter der Leitung des noch amtierenden Ehrenkönigs Heinz I. (Mertens) absolvierten die gut sieben Kilometer aber standhaft und mit Kinderwagen.

An der Flora war unterdessen alles für eine gemütliches Zusammenkommen der Schützen, ihrer Familien und Freunde vorbereitet worden. Verantwortlich dafür ist die Schießsportgemeinschaft der Bürgerschützen Montjoie. Seit Jahren sorgt sie dafür, dass man sich gemeinsam mental schon einmal auf die anstehende Monscher Kermes vorbereitet. Die Hauptarbeit tragen hierbei sicherlich der Schießleiter Peter Dick und seine Frau Dani, wobei auch die beiden Söhne Benjamin und Florian tatkräftig mitwirkten und während der Veranstaltung den Service übernahmen.

Georg Kaulen li. und Christoph Hermanns
Georg Kaulen li. und Christoph Hermanns

 

Schützenpräsident Georg Kaulen übernahm mit Freude die Begrüßung. Neben dem Ehrenkönig waren auch die amtierende Majestät Tobias II. (Schell) sowie die Ehrenmitglieder Joseph Hermanns, Jürgen Strauch und Rudolf Goffart gekommen. Sie wollten unter anderem der Ehrung von Christoph Hermanns beiwohnen, dem der Präsident für 50 Jahren Treue zum Verein mit Nadel und Ehrenurkunde Dank aussprach.

Mittlerweile waren über 40 Schützen eingetroffen, dazu kamen noch – nicht zuletzt wegen des in Monschau nicht enden wollenden Nachwuchses – zahlreiche Kinder, die den Tag zu einem wahrhaftigen Familientag machten. Nachwuchs verzeichnet auch die Schießsportgemeinschaft: zwei neue Schützen aus Eicherscheid und Imgenbroich hatten zuletzt den Weg zum Vereinsheim der Altstädter gefunden, um den Sport am Kleinkalibergewehr zu erlernen und auszuüben. Auch sie waren mit ihren Familien gekommen.

Tobias II. und Petra Jerusalem
Tobias II. und Petra Jerusalem

 

 

Und somit war auch gleich eine Debütantin am Gewehr – Petra Jerusalem aus Eicherscheid – erfolgreich beim Damenschießen. Es handelt sich hierbei um ein Preisschießen, bei dem die Schusszahl einer Zahl, die durch Spielkarten ermittelt wird, möglichst nahekommen soll. Glücksfee und Preisstifter in einer Person war dabei die amtierende Majestät Tobias II. Nach einem Stechen konnte sich Petra Jerusalem durchsetzen und nahm den Preis in Empfang.

 

Neben dem Zusammensein bei kühlen Getränken und heißem Grillgut stehen die Schießspiele im Zentrum des Familienwandertags. Präsident Kaulen wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass aber auch das gemeinsame Wandern nicht zu vernachlässigen sei und verlieh seiner Hoffnung Ausdruck, dass sich in Zukunft mehr aktive Wanderer beteiligen mögen.

 

Der wichtigste Schießwettkampf an diesem Tag ist sicherlich die Ermittlung des Trägers der Clemens-Breuer-Gedächtniskette. Hierbei geht es darum, wer an den Festumzügen der kommenden Kirmes- und Schützenfestveranstaltungen die Kette tragen darf. Der Ehrenkettenträger bildet dann mit Präsident und Majestäten die Spitze des Zuges.

 

Alfred Küpper li.
Alfred Küpper li.

 

 

Damit auch hier nicht geübte Sportschützen die Sache unter sich ausmachen, entscheidet auch hier das Glückskartenlos. Glücksfee war diesmal die Siegerin des Damenschießens, die eine Glückszahl zog. So konnte der Wettkampf der Herren beginnen. Durch die große Teilnehmerzahl zog er sich bis in den Abend. Dann aber konnten Schießleiter Peter Dick und Schießmeister Christoph Breuer den Sieger verkünden. Mit größter Überraschung nahm Alfred Küpper die freudige Nachricht auf, dass er für ein Jahr der Kettenträger sein wird. Er empfängt die Kette von Georg Foerster, der dieses Amt in der vergangenen Saison ausüben durfte.

Nageln
Nageln

 

 

Bei strahlendem Sonnenschein feierten zahlreiche Schützen mit Freunden und Familien einen gelungenen Familientag. Über 40 Schweinekoteletts, 30 Bratwürstchen und 20 Hähnchenspieße wanderten in die Mägen, dazu gab es noch Kuchen. Neben Schießspielen betrieb man auch eine weitere in der Eifel weit verbreitete Sportart – das „Nageln“.

Sieger und Geehrte
Sieger und Geehrte

Die Bilanz ist wie an so vielen Familienwandertagen ist ausgesprochen positiv: Die zahlreichen Besucher bewiesen nachdrücklich, dass der einst totgesagte Familientag schon seit einigen Jahren lebendiger denn je ist.