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Monscher Kermes demnächst wieder an einem Wochenende (10. März 2014)

Generalversammlung der „Bürgerschützen Montjoie“ mit Planungen zu Kirmes und Schützenfest. Kein Kinderfackelzug mehr. Drei verdiente Schützen nun Ehrenmitglieder

Der Vorstand
Der Vorstand

Monschau. Nur knapp 30 Schützen waren der Einladung des Präsidenten Georg Kaulen gefolgt und hatten sich zur diesjährigen Jahreshauptversammlung in der Felsenkeller Brauerei eingefunden. Der Präsident begrüßte die Anwesenden, vor allen den Ehrenpräsidenten Guido Breuer und die Ehrenmitglieder Josef Hermanns, Jürgen Strauch und Christian Waldeck. Ehrenkönig Heinz Mertens saß in seiner Funktion als Vizepräsident am Vorstandstisch, unter den Schützen fanden sich die amtierende Majestät Hermann I. Weiß sowie der König des vergangenen Schützenjahres Peter IV. Kutsch.

Königsalbum für Peter IV. Kutsch
Königsalbum für Peter IV. Kutsch

Dieser freute sich sichtlich, als er sein persönliches Königsalbum aus der Hand des Präsidenten erhielt. Georg Kaulen hatte 5.600 Fotos gesammelt und daraus eine Auswahl der 220 schönsten Bilder zusammengestellt. In vielen Stunden hat er somit dem Schützenkönig 2012 eine ganz individuelle Erinnerung geschenkt.
Den Erinnerungen der Schützen war auch der Bericht des Geschäftsführers Ralf Kaulen gewidmet. In ausführlicher Weise ließ er noch einmal die wichtigsten Ereignisse Revue passieren. Auf unserer Homepage können die interessierten Leser diese mit Hilfe des entsprechenden Jahresrückblicks nachlesen.

Schiessmeister Christoph Breuer
Schiessmeister Christoph Breuer
Schatzmeister Dietmar Gonnermann
Schatzmeister Dietmar Gonnermann

Es schloss sich der Bericht des Schießmeisters Christoph Breuer an, der die Erfolge der Schießsportgemeinschaft bei Meisterschaft und Vergleichsschießwettbewerben hervorhob. Schatzmeister Dietmar Gonnermann trug im Anschluss den Bericht zur finanziellen Situation des Vereins vor. Die Kassenprüfer Rudolf Goffart und Ralf Weishaupt-Ungermann bestätigten die Richtigkeit des Abschlusses und schlugen den anwesenden Mitgliedern die Entlastung des Vorstands vor.

Ehrenmitglieder Werner Kremer und Rudolf Goffart neben Präsident Georg Kaulen (mitte)
Ehrenmitglieder Werner Kremer und Rudolf Goffart neben Präsident Georg Kaulen (mitte)

In Abstimmung mit dem Ehrenrat schlug der Präsident im Namen des Vorstands drei altgediente Schützen zur Ernennung zum Ehrenmitglied vor:

Rudolf Goffart, Mitglied seit 1971 und Majestät von 1973, hält dem Verein schon seit vielen Jahren die Treue. Er war Mitglied der Schießsportgemeinschaft, lange Zeit Fahnenträger und –begleiter und unterstützt bis heute seinen Verein vor allem in Fragen des Ausbaus und Erhalts des Vereinsheims und des Schießstands. Hierbei hat er auch nie gescheut, selbst Hand an zu legen.

Werner Kremer, Mitglied seit 1970, fehlt bei kaum einer Veranstaltung der Bürgerschützen, sondern reist jedes Mal von Köln aus in seine alte Heimat, um am Vereinsleben teilnehmen zu können – und das mit mittlerweile stattlichen 86 Jahren! Damit zeige er, so Präsident Kaulen, ein „vorbildhaftes Verhalten“, das in besonderer Weise geehrt werden soll.

Reiner Sauren, Mitglied seit 1966 und Majestät von 1982, war vor allem zu Zeiten des karnevalistischen „Fronttheaters“ der Schützen ein Aktivposten des Vereins. Wegen Erkrankung konnte er leider an dieser Mitgliederversammlung nicht teilnehmen. Er wie auch die anderen vorgeschlagenen Mitglieder wurden unter Applaus in den Ehrenrat aufgenommen und werden in Zukunft die Arbeit des Vorstands in beratender Funktion unterstützen.

Ansprache Werner Kremer
Ansprache Werner Kremer

Werner Kremer bedankte sich in einer freundlichen und in einer für ihn typischen humorvollen Weise für die Ehre: „Die Bürgerschützen sind meine Heimat“, erklärte er. Vor allem aber freue er sich, als Ehrenmitglied „nun endlich auch in einer Kutsche fahren“ zu dürfen – anlässlich des Jubiläums 2011 war eine solche noch ausdrücklich für die Ehrenmitglieder reserviert gewesen; da hatte er noch zu Fuß gehen müssen: „Damit ist jetzt Schluss!“

Eine weitere wesentliche Aufgabe der Jahreshauptversammlung ist es, die Weichen für das kommende Schützenjahr zu stellen. Der Vorstand nehme nach drei Jahren wieder Abstand von der Regelung, die Schützenfest und Kirmes an zwei aufeinander folgenden Wochenenden vorsieht, erläuterte der Präsident. So zahlreich die Vorteile auch waren, müsse man doch den Realitäten Rechnung tragen: „In Zukunft werden Schützenfest und Kirmes wieder an einem Wochenende – von Freitag (12.09.) bis Dienstag (16.09.) stattfinden.“ Die anwesenden Mitglieder quittierten diese Entscheidung mit Beifall, hatten sich doch gerade im vergangenen Jahr nicht wenige von ihnen ein „back to the roots“ gewünscht. Mit Bedauern aber verabschieden sich die Schützen vom Kinderfackelzug, der traditionell die Monscher Kermes einleitete. In den letzten Jahren seien kaum noch Kinder mit ihren Laternen mitgegangen, so dass man kaum noch von einem Kinderfackelzug habe reden können, so Georg Kaulen, der es auf den Punkt brachte: „Die Altstadt hat eben kaum noch Kinder.“  
Die einzelnen Veranstaltungstermine finden sich auf dieser Homepage unter dem Bereich „Kalender“.

Schützen in der Brauerei
Schützen in der Brauerei

Auf die Frage nach dem Fortgang der baulichen Tätigkeiten am Vereinsheim wies Präsident Kaulen auf den engen finanziellen Handlungsspielraum hin. Sofort erklärten sich einige Anwesende bereit, durch Spenden zu unterstützen, um das Vereinsheim dem Verein weiter zu erhalten, denn ein solcher Besitz muss gepflegt werden.

Nach der insgesamt zweistündigen Abwicklung der Geschäftsordnung blieb man in geselliger Runde noch beisammen und genoss in gemütlicher Atmosphäre noch das eine oder andere Kaltgetränk.