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Ein bunter Abend in Gemünd (18. Januar 2014)

25 Schützen besuchen den Familienabend zum Sebastianusfest in Gemünd

Begrüßung durch Ditmar Krumpen
Begrüßung durch Ditmar Krumpen

Gemünd. Wenn die Gemünder Bürgerschützen ihr Sebastianusfest begehen, dann treffen sie sich in den frühen Abendstunden in ihrem Stamm-Café Drehsen Theissen, um im Anschluss gemeinsam unter der Leitung von Pfarrer Rolf Knips den Gottesdienst zu feiern. Danach wird’s gemütlich, denn es geht in den großen Kursaal, um mit Freunden den karnevalistischen Familienabend zu verbringen.

König Hermann I. (Weiß) mit Präsident Georg Kaulen
König Hermann I. (Weiß) mit Präsident Georg Kaulen

Zum mittlerweile fünften Mal durften die Bürgerschützen Montjoie zu Gast bei ihren Schützenfreunden sein. Und so trafen sich die Feierwilligen gegen 19 Uhr in der Wendeschleife Laufenstraße, um im gemieteten Bus Richtung Gemünd zu fahren. 25 Schützen hatten sich eingefunden: Neben der amtierenden Majestät Hermann I. (Weiß) und seiner Königin Barbara verliehen Ehrenkönig Heinz Mertens mit seiner Ehrenkönigin Rita und drei Ehrenmitglieder, Josef Hermanns, Jürgen Strauch und Christian Waldeck, der Abordnung besonderen Glanz.

Bürgerschützen Montjoie
Bürgerschützen Montjoie

Nicht wenige hatten am Abend zuvor schon die große Karnevalssitzung der KG Stadtgarde Frechen Grün-Weiß mitgemacht, zeigten sich aber nach wie vor in Feierlaune. Und reiste Präsident Georg Kaulen mit einer durchaus starken Truppe an; schließlich waren die Gemünder Freunde auf dem vergangenen Hubertusessen der Bürgerschützen in gleicher Stärke gekommen und hatten das Monschauer Fest bereichert.

Auch dem Brudermeister der Sebastianus- und Bürgerschützen Gemünd war die große Abordnung aus Monschau aufgefallen: „Ich glaube, unsere Bürgerschützen aus Monschau sind fast mit ihrem ganzen Verein gekommen“, so Ditmar Krumpen in seiner Begrüßungsansprache.

Einmarsch Rote Funken
Einmarsch Rote Funken
Rote Funken mit Dreigestirn
Rote Funken mit Dreigestirn

Es folgten traditionell der Einmarsch der Roten Funken der KG Rot-Weiss-Gemünd und die begeistert aufgenommenen Darbietungen der Funkenmariechen. Das amtierende Dreigestirn ließ es sich ebenfalls nicht nehmen, freundliche Worte an die Schützen und deren amtierende Majestät Christoph Kammers zu richten. Prinz Willi I. (Krause), Bauer Hein I. (Henk) und Jungfrau Petra I. (Weimbs) nahmen ihr nicht mehr ganz jugendliches Alter mit jeckem Humor: „Drej grau meliert, jetzt witt jefiert“ lautet ihr Motto für diese Session.

Dreigestirn
Dreigestirn
Showtanzgruppe
Showtanzgruppe

Karnevalistisch weiter ging es mit der überall schon bekannten und immer sehr beliebten Maxi-Showtanzgruppe der KG. Wieder einmal hatten die Tänzer  wunderbare Kostüme, ein tolles Setting und eine eigene Story entworfen, die sie gekonnt umsetzten und damit beim Publikum für Begeisterung sorgten.

Wetten dass ..
Wetten dass ..

Standen bei den Veranstaltungen der letzten Jahre auch immer Ehrungen an, so war das Programm diesmal mehr auf Unterhaltung ausgelegt. Eine ganz eigene Nummer bot eine Variante von „Wetten dass…?“ mit einem gut aufgelegten Moderator, der den Thomas Gottschalk gab, und einer attraktiven Assistentin – Cindy von Marzahn. In einem eingespielten Film ging es zum Beispiel um die Saalwette, ob Ex-Majestät Heinz-Willi Fedder es schaffe, in nur fünf Minuten das Schützenhaus der Gemünder Bürgerschützen einzureißen – er schaffte es natürlich nicht! Eine weitere Saalwette nahm den Präsidenten aus Monschau in die Pflicht. Die Wette ging dahin, ob es ihm wohl möglich sei, in nur zwei Minuten 20 T-Shirts anzuziehen. Der Monschauer Ortsvorsteher ließ sich nicht zweimal bitten und verteidigte die heimatliche Ehre mit Bravour.

  • Tanzfläche

Wie im vergangenen Jahr sorgte die Tanzkapelle „2 old 4 u“ für musikalische Untermalung und – leider erst, als der Abend dann doch immer später wurde – für tolle Tanzmusik, so dass die doch große Tanzfläche im Kursaal gut besucht war. 

Der Abend war bunt, war rund und absolut gelungen. Wieder konnten zahlreiche Gespräche geführt, die Kameradschaft mit den befreundeten Schützen gefestigt werden. In hervorragender Stimmung machten sich die Bürgerschützen aus Monschau in ihrem eigenen Bus gegen 1 Uhr in der Früh auf den Weg nach Hause. Die Bilanz war wie immer positiv. Schön war auch, dass diesmal so viele Schützen dabei waren. Den Hinweis auf das Gemünder Schützenfest im kommenden Juli (19. – 22.) werden einige Monschauer in ihrem Herzen tragen. Vielleicht findet sich ja auch eine Abordnung für dieses Fest…

Ein voller Saal
Ein voller Saal