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"Ein unvergessliches Erlebnis!" (26. August 2012)

Abordnung der Bürgerschützen zu Gast beim großen Schützenfest in Neuss: "Zugegebenermaßen etwas größer als unser Fest!"

Neuss. Am 3. Oktober vergangenen Jahres durften die Bürgerschützen Montjoie einen Grenadierzug von Neusser Schützen empfangen, der den sympathischen Namen "Nur för de Freud" trägt. Die Neusser kamen mit ihren Damen, um unseren Schießplatz Burgau dafür zu nutzen, ihre Majestät auszuschießen. Und - das muss man hier ausdrücklich sagen - die Begegnung mit diesen Herren und Damen empfanden wir denn auch sehr schnell als "nur för de Freud"! Die Gäste waren freundlich, humorvoll und sehr großzügig - sie verbreiteten einfach gute Laune. Schon damals äußerten wir die Vermutung, dass Neusser und Monschauer gut zusammenpassten und sich daraus vielleicht eine neue Schützenfreundschaft entwickeln könnte. Und tatsächlich - es hat durchaus den Anschein!

Ein knappes Jahr nach unserem eigenen Jubiläum luden die Grenadiere eine Abordnung der Bürgerschützen nun nach Neuss ein - zu jenem Schützenfest, das bekannt ist als das größte Ereignis im Schützenwesen von Nordrhein-Westfalen. Und so machten sich fünf Monschauer Schützenbrüder - Vereinspräsident und Schützenkönig Georg II. (Kaulen), Ehrenmajestät Heinz Mertens, Klaus und Christopher Stollenwerk sowie die Majestät des Jahres 1973 Rudolf Goffart, der erst noch kurz zuvor seine Sachkompetenz und Arbeitskraft beim Bau des Dachs über den Schießkanal zur Verfügung gestellt hatte, auf, um sich das einmal anzuschauen.

Unsere Schützen waren alle mehr als begeistert. "Da kannst du aus dem Gucken gar nicht mehr heraus kommen", stellt Heinz Mertens fest und fügt augenzwinkernd hinzu: "Das Ganze war zugegebenermaßen etwas größer als unser Fest!" In der Tat: 7249 Menschen gingen in dem mehrstündigen Schützenzug, den zahlreiche Besucher trotz unsicherer Wetterverhältnisse bewundern wollten. Diese Veranstaltung kann man durchaus mit den Dimensionen der Rosenmontagszüge in den Karnevalshochburgen vergleichen. Zahlreiche Musikkapellen, die für gehörig Dampf sorgten, Reiter, Blumenträger, große Schützenverbände, Fahnenschwenker und noch vieles mehr.

"Aber was uns am meisten begeisterte, war die ungeheure Gastfreundschaft unserer Schützenfreunde", erzählt Georg Kaulen. "Sie sorgten nicht nur dafür, dass wir einen tollen Platz in der ersten Reihe erhielten, sondern bewirteten uns derart vorzüglich, dass man es sich nicht besser hätte wünschen können." Die Monschauer Delegation war in den frühen Morgenstunden zu dem Ausflug aufgebrochen, erst in den späten Abendstunden kehrte man heim - voller Eindrücke und mit dem Gefühl, dass sich hier wirklich eine neue Schützenfreundschaft anbahnte - und sei es auch "nur för de Freud"!