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Im neuen Jahr wird nachgelegt (07.01.2012)

Die Schießsportgemeinschaft der Bürgerschützen feiert den Beginn von 2012. Präsident Kaulen verrät ein "Geheimnis"

 

Monschau. Die Schießsportgemeinschaft der Bürgerschützen pflegt das jeweils neue Jahr stets mit den Freunden im Vereinsheim zu feiern. Sie freut sich dabei immer, wenn Bürgerschützen mit ihren Familien und Freunden dazu stoßen. Rund 30 Personen hatten sich zu diesem Jahresauftakt eingefunden und sich gegenseitig Geschenke mitgebracht, die auf einem Gabentisch gesammelt wurden. Im Vorfeld hatte Danja Waldeck-Dick das Vereinsheim für die Feier vorbereitet, wodurch ihr Dank zukommt.

v.l.: Heinz Mertens, Rita Mertens, Martin Goffart, Danja Waldeck-Dick, Petra Kaulen, Georg Kaulen
v.l.: Heinz Mertens, Rita Mertens, Martin Goffart, Danja Waldeck-Dick, Petra Kaulen, Georg II. (Kaulen)

Den äußerte auch die amtierende Majestät Georg II. (Kaulen) in seiner Funktion als Vereinspräsident. Er war mit seiner Königin Petra, Sohn und Geschäftsführer Ralf und Tochter Claudia gekommen, ebenso waren Ehrenkönig Heinz und seine Ehrenkönigin Rita da. "Im Gepäck" hatten sie noch Hermann-Josef Offermann mitgebracht, der in seiner Funktion als königlicher Adjutant mit seiner Frau Helga mittlerweile gern gesehener Stammgast im Vereinsheim geworden ist.

"Es liegt ein ereignisreiches Jahr hinter uns", begann der Präsident seine Begrüßungsansprache, "das mit dem Neujahrsschießen begonnen hatte und mit der Goldhochzeit der Waldecks geendet ist." Er verwies auf das Jubiläum als Jahreshöhepunkt der Bürgerschützen. Noch heute schaue er sich auf dem Jubiläumsfilm das Königsvogelschießen an und erinnere sich gern an diese Augenblicke zurück. Diese herausragenden Momente seien leider nicht mehr in der Jubiläums-Festschrift enthalten: "Festschriften haben nun einmal den Nachteil, dass sie vor solchen Feierlichkeiten enden. Das war 1961 zur 600-Jahr-Feier so, und das war auch 2002 anlässlich der 50jährigen Wiederbegründung des Vereins der Fall." Aus diesem Grunde - dieses Geheimnis wolle er nun lüften - habe sich der Vorstand schon frühzeitig überlegt, der umfangreichen Festschrift ein etwas schmaleres Jubiläumsbuch folgen zu lassen. In Form eines Jahresrückblicks sollten sich hier "alle Ereignisse zwischen Neujahrsschießen und Goldhochzeit" wieder finden lassen. Er selbst freue sich darauf, hoffentlich noch weitere neun schöne Monate als Schützenkönig in diesem Jahr genießen zu dürfen, er genieße jeden einzelnen Tag dieser Regentschaft. "Der heutige Abend soll dem kameradschaftlichen Beisammensein dienen. Ich wünsche allen viel Glück und viel Freude am heutigen Abend!"

v.l.: Helga Janke-Offermann, Rita Mertens, Heinz Mertens, Georg II. (Kaulen), Petra Kaulen, Claudia Koll

Mit Bier, das die Majestäten gesponsert hatten, weiteren Kaltgetränken sowie Glühwein wurde mit der Feier begonnen; später konnten noch Bockwürstchen verzehrt werden. Den Feiernden ging es also mehr als gut, was man auch an der guten Stimmung ablesen konnte. Als besonders schön wurde empfunden, dass auch ältere Schützenbrüder wieder den Weg ins Vereinsheim gefunden hatten und die Feier bereicherten.

Neben dem geselligen Beisammensein spielte natürlich auch das Schießen eine Rolle, diesmal aber in etwas reduzierter Form. Damen und Herren schossen getrennt auf Tier- bzw. Jagdmotive, die Damen auf einen Hirsch, die Herren auf das Bild eines Keilers. Erfolgreich waren - obwohl bei diesem Wettkampf mehr das Glück als die Schießkunst den Ausschlag gibt - jeweils ausgewiesene Sportschützen: Danja Waldeck-Dick gewann das Damen-, Martin Goffart das Herrenschießen. Sie erhielten ein Extra-Präsent; danach durften alle Anwesenden ein Geschenk vom reich gedeckten Gabentisch in Empfang nehmen. Für alle war genug da, niemand musste leer ausgehen, selbst wenn er sich nicht am Schießen beteiligt hatte.

Martin Goffart
Georg II. (Kaulen)
Ehrenkönig Heinz Mertens

Den Glückspreis des Abends gewann - und das schien mehr als passend - die Bürgerschützen-Majestät. Georg II. bewies königliche Mildtätigkeit, indem er sogleich die Süßigkeiten des Preises unter den Schützen verteilte. Gefeiert wurde noch lang, und das bei bester Stimmung. Es war schön, das Vereinsheim so voll zu erleben. Ein besonders harter Kern von Tapferen feierte noch bis in die tiefe Nacht.